Im Handelskrieg zwischen den USA und China steht Pierre Beer zwischen den Fronten. Der Geschäftsführer des Sächsischen Gerätebauers GETT produziert spezielle Tastaturen, wasserdichte Computermäuse und Bedienelemente für Maschinen. Die Firma hat Standorte in Hongkong, Shenzhen und im amerikanischen Houston. Ihre Waren passieren Grenzen.
Wenn sich die Länder mit Zöllen weiter hochschaukeln, sagt Beer, sei das schlecht. "Wir sind betroffen – auch jetzt schon. Einige Produkte, die wir in den USA verkaufen, werden aus China importiert. Da gibt es jetzt schon Zölle drauf. Das ist jetzt nochmal teurer geworden, was schon eine Herausforderung ist. Weil nicht jeder US-Kunde spontan jubelt und sagt: Ja, wir verstehen das. Wir wollen das tragen."